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Eintritt pro Konzert und Person: 25,- € (Erwachsene), 15,- € (Schüler ab 18 J./Studenten), bis 18 Jahre Eintritt frei. An der Abendkasse haben Sie auch die Möglichkeit ein 5er Ticket zum Preis von 4 Konzertkarten (100€) zu erwerben.

Tickets reservieren Sie bitte per mail an kontakt@realsoundartists.de oder gerne auch telefonisch unter 05592/9279306 und 0151/41217127

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder für Sie musizieren können und freuen uns auf das Wiedersehen mit Ihnen in unseren Konzerten!

Das nächste Konzert der Reihe "Studiokonzerte" findet am 13. Mai 2022, um 19:30 Uhr statt - weiterhin in der St. Christophorus-Kirche Reinhausen (Kirchberg).

Der Kirchengemeinde danken wir sehr dafür, die Kirche für die  Konzerte nutzen dürfen! Ebenso danken wir dem Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, dass wir einen der Flügel des Instituts für die Konzerte nutzen dürfen.

Freitag, 13. Mai um 19:30 Uhr

 

"im wunderschönen Monat Mai"

 

Wir freuen uns auf das Konzert mit dem Cellisten RAMÒN JAFFÈ! 

Programm u.a.:

 - Sonate F Moll, op. 4 für Violine und Klavier von F. Mendelssohn, in einem Arrangement für Violoncello und Klavier von Ramón Jaffé

- Lieder und Duette von Johannes Brahms, Robert Schumann u.a. in Bearbeitungen für Sopran, Tenor, Cello und Klavier

 

Pedro Velázquez Díaz, Tenor | Ramón Jaffé, Violoncello | Eilika Wünsch, Sopran | Bernhard Wünsch, Klavier

 

RÜCKBLICK

"Neujahrskonzert"

Sonntag, den 09. Januar um 17:00 Uhr im
Ein Abend mit den wundervollen Melodien Giacomo
Puccinis mit Sopran, Tenor, Violine und Klavier.

 

Pedro Velázquez Díaz, Tenor

Eilika Wünsch, Sopran

Raúl Teo Arias, Violine (Bamberger Symphoniker)

Bernhard Wünsch, Klavier und Moderation

RÜCKBLICK 2021

 "Oratorio de Noël" Camille Saint-Saëns

 

Am Freitag den 10. Dezember um 19 Uhr spielen wir in der Christophoruskirche Reinhausen stimmungsvolle Musik zu Advent und Weihnachten. Darunter Arien aus dem Bach´schen Weihnachtsoratorium wie "Bereite Dich, Zion" und dem weihnachtlichen Teil des Oratoriums "Der Messias" von G.F.Händel. Aus letzterem wird unser Tenor die Arie "Comfort ye" singen. Beethoven schrieb Variationen über "Tochter Zion" für Violoncello und Klavier und Johann Christoph Friedrich Bach die Variationen über "Ah, vous dirai-je, maman", deren Thema uns als "Morgen kommt der Weihnachtsmann" bekannt ist. Aus beiden Werken erklingen die schönsten Ausschnitte, und natürlich singen und spielen wir auch bekannte Advents- und Weihnachtslieder für Sie.

Das Hauptwerk des Abends ist das "Oratorio de Noël op. 12 von Camille Saint-Saëns in einer Kammerfassung für drei Solisten, zwei Streicher und Klavier. Der damals noch junge Komponist galt als der "französische Mozart" und schrieb das Werk in nur zwölf Tagen - ein Geniestreich, genial in der Zusammenstellung der Texte und der Steigerung des musikalischen Ausdrucks, die sich durch das Werk zieht und nach einem sehr stillen Beginn in die geradezu hymnischen Schlussteile "Consurge, filia Sion" sowie "Tollite hostias" mündet.

 

Mitwirkenden:
Eilika Wünsch, Sopran
Wolfgang Klose, Tenor
Prof. Clemens Morgenthaler, Bass
Stephan Knies, Violine
Johann-Sebastian Sommer, Violoncello
und Bernhard Wünsch, Klavier und Leitung
Das Konzert dauert ca. 90 Minuten

Das nächste Konzert ist am:

12. November 2021, 19 Uhr

 

WINTERREISE, Franz Schubert

Eilika Wünsch, Sopran

Raúl Teo Arias, Violine

Prof. Stefan Adelmann, Kontrabass

Bernhard Wünsch, Klavier

 

Die Winterreise von Franz Schubert ist der weltweit meistgespielte Liedzyklus. Warum also ihn wieder spielen? Eilika und Bernhard Wünsch beschäftigen sich seit vielen Jahren mit diesem herausragenden Werk. Aus dieser Arbeit ist eine Fassung unter Einbeziehung von Violine und Kontrabass entstanden. So klein die Besetzung mit 4 Mitwirkenden ist, so groß ist die Wirkung. Durch die zwei so gegensätzlichen Streicher wird in der Musik das Grollen zu einem Beben, die angedeuteten Eisblumen zu klirrendem Frost, die lieblicheren Töne zu einer alle Sehnsucht ergreifenden Wehmut. Verbunden mit Texten von H. Heine u.a., die die gesellschaftliche Situation der Zeit nach dem Wiener Kongress beleuchten, wird die Winterreise von Schubert zu dem, was sie ist: Nicht die Klage eines verschmähten Mannes, sondern ein Ausdruck unendlicher Sehnsucht nach Freiheit und Licht.

 

 

MOZART

29. Oktober 2021, 19:30 Uhr

 

 

Opernarien aus „Die Zauberflöte“/ “Die Entführung aus dem Serail“u.a.

„Eine kleine Nachtmusik“u.a.

Programm eingerichtet für 7 Solo-Streicher & Klavier

Solisten: KS Prof. Roland Schubert, Bass

Eilika Wünsch, Sopran

Raúl Teo Arias, Violine

Prof. Stefan Adelmann, Kontrabass

Leitung: Bernhard Wünsch

 

 

Streichensemble: Raúl Teo Arias, Violine Primus Bamberger Symphoniker

homas Jahnel, Violine Bamberger Symphoniker

Emmanuel Hahn, Violine Rundfunkorchester München

Gerd Grötzschel, Soloviola hr Sinfonierorchester

Johannes Mirow, stv. Solo-Cellist Dt. Oper Berlin

Sebastian Mirow, Violoncello

Prof. Stefan Adelmann, 1. Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker

02. Oktober 2021, 20 Uhr

Richard Wagner - „Tristan und Isolde“

in der St. Christophoruskirche Reinhausen – Dauer: 90 Minuten! Das Ensemble D´Accord gastiert in der Kammermusikreihe "Studiokonzerte".

Auf dem Programm „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner als Paraphrase für Streichsextett, eingerichtet von Ensembleleiterin und erster Geigerin Martina Trumpp. 

Jeder der drei Akte der Oper wird in etwa 20 Minuten paraphrasiert; dabei sind das berühmte Vorspiel zu hören, der Schluss mit Isoldes „Liebestod“, das Liebesduett „O sink hernieder, Nacht der Liebe“ ausdem 2. Akt und andere emotionale und wichtige Passagen des Werkes. Zentraler Teil des Konzertes ist die Moderation, in der Hintergründe und Leitmotive humorvoll und packend erklärt werden. Daraus entsteht eine „wirklich gelungene Zusammenfassung aus Musik, Oper undGeschichte“ – „eben so heiter wie atemberaubend“ (Heidenheimer Zeitung). Wagner-Kenner finden in diesem Konzertprogramm ihre Lieblingsstellen klangsattund virtuos gespielt wieder – und für Neulinge ist dieses Format der perfekte Einstieg, um in nur anderthalb Stunden große Musik kennen zu lernen – niederschwellig, unterhaltsam. 

Durch das Programm führt Stephan Knies, der sich u.a. durch Aufführungen der Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke mit Violinmusik von Johann Sebastian Bach nicht nur als Geiger sondern auch als Rezitator einen Namen machte. 

Für Isoldes Schlussgesang, den berühmten „Liebestod“,schließt sich die Sopranistin Eilika Wünsch dem Ensemble an und sorgt mit ihrer Interpretation des „schönsten Schlusses dergesamten Opernliteratur“ (Richard Strauss) für einen berührenden Ausklang und letzten Höhepunkt des Konzertes.  

Das Ensemble war mit diesem Werk bereits in Richard Wagners Wohnhaus Wahnfried während der Bayreuther Festspiele2021 zu hören, bei Konzerten im ganzen Land, eine hochwertige Videoaufnahme ausdem Haus Wahnfried wurde auf dem Klassik-Streamingportal Idagioins Programm genommen und ist dort noch abrufbar. Weitere Auftritte folgen u.a.in der Elbphilharmonie und bei den Meisterkonzerten der Opernfestspiele Heidenheim. Diese Tournee wurde ermöglicht durch die Förderung im Programm NEUSTART KULTUR der Bundesregierung.

Tristan und Isolde in 90 Minuten
Sextettparaphrase der Oper Richard Wagners von Martina Trumpp
Moderation durch Stephan Knies

Ensemble D´Accord
Martina Trumpp, Julia Ungureanu, Violinen
Daniel Schwartz, Stephan Knies, Bratschen
Guillaume Artus, Laura van der Heijden, Celli

Eilika Wünsch, Sopran

12. September 2021, 17 Uhr

"Nacht & Träume"

mit Prof. Stefan Adelmann (1.Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker), Eilika Wünsch, Sopran und Bernhard Wünsch am Flügel

 

zum Programm:

Tschaikowsky "Andante cantabile"

Bach "Adagio" (aus der Gambensonate)

Schubert "Nacht und Träume"; "Auf dem Strom" u.a.

 

Stefan Adelmann wurde in Altenburg geboren, nach seinem Studium an der Hochschule der Künste Berlin folgten Anstellungen am Staatstheater Stuttgart und an der Deutschen Oper Berlin. Seit 1992 ist Stefan Adelmann 1. Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker. Eine umfangreiche Konzert- und Unterrichtstätigkeit führte ihn in Länder der ganzen Welt.
Nach langjähriger Unterrichtstätigkeit an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ wurde er 1999 Professor für Kontrabass an der Hochschule für Künste Bremen.
Aufgrund seiner Erfahrung als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker verfügt er über ein breites Repertoire, das sich von Werken des Barocks bis hin zu zeitgenössischen Werken erstreckt.
Stefan Adelmann hat mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Symphonieorchester, dem NDR Symphonieorchester, dem Deutschem Symphonieorchester Berlin und prominente Dirigenten wie Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Kurt Sanderling, Riccardo Chailly, James Levine, Christian Thielemann, Franz Welser Möst konzertiert.
In Rahmen der Zusammenarbeit mit Ensembles wie Gewandhaus Streichquartett, Bamberger Streichquartett entstanden zahlreiche CD Einspielungen die vom Publikum und Fachpresse hochgelobt wurden. Als Solist ist Stefan Adelmann mit Orchestern wie Bamberger Symphoniker und Miskolcer Nationalphilharmonie aufgetreten und hat zwei CDs mit Werken der Kontrabass-Sololiteratur aufgenommen.

14. August 2021, 19:30h

"Melodías Mediterráneas"

 

An diesem Abend reisen wir mit Ihnen und unseren Gästen musikalisch ans Mittelmeer und präsentieren in der St. Christophoruskirche (Kirchberg, Reinhausen) unser sommerlich-unterhaltsames Programm
"Melodías Mediterráneas" mit Arien, Lieder, Canzonen und Instrumentalmusik aus dem Mittelmeerraum.

Hierzu haben wir den gebürtigen Mexikaner, Pedro Velazquez Diaz (Tenor), eingeladen. Er absolviert zunächst eine Ausbildung als Pianist, bevor seine Tenorstimme mit den herrlichen italienischen Timbre entdeckt wurde und er Gesang am Mozarteum Salzburg studierte. Pedro Velazquez Diaz war Ensemblemitglied unter anderem an der Staatsoper Hannover und gastiert an Opernhäusern wie z.B. Köln, Weimar, Erfurt und am Nationaltheater Mannheim mit den großen Partien des italienischen Fachs.
Er singt in unserem Konzert Lieder und "Canzone" italienischer und spanischer Komponisten und im Wechsel mit Eilika die schönsten Arien bekannter Opern, es erklingt z.B. die Arie des "Don José" aus "Carmen", "Casta Diva" von Bellini u.a.
Den von unsrem Publikum sehr geschätzten Violinisten Raúl Teo Arias konnten wir ebenfalls für dieses Programm gewinnen und so spielt er unbekanntere, aber äußerst unterhaltsame spanische und italienische Violinmusik wie "Sierra Morena", "La Orácion des Torero" und "Romanza Appassionata".
Zum Abschluss des Konzerts erklingt das hochromantische, schwärmerische Duett "Tosca - Cavaradossi" aus dem 1. Akt der Oper "Tosca" von G. Puccini.

19. Juli 2021, 17 Uhr - BENEFIZKONZERT zugunsten der Betroffenen der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz, St. Christophoruskirche

Wolfgang Klose, Tenor

Prof. Clemens Morgenthaler, Bassbariton

Igor Tulchinsky, Violine/Viola

Eilika Wünsch, Sopran

Bernhard Wünsch, Klavier

"Exsultate, jubilate"

19. Juni 2021, 17 Uhr & 02. Juli 2021, 19 Uhr

St. Christophoruskirche, Reinhausen

 

Für Samstag, den 19. Juni, 17 Uhr, haben wir zusammen mit dem Violinisten Raúl Teo Arias (Bamberger Symphoniker) und dem Violoncellisten Johann-Sebastian Sommer ein Programm mit Werken von Mozart und Händel vorbereitet. Mit diesen beiden Kollegen haben wir in den letzten Monaten eine CD mit dem Zyklus "Neun deutsche Arien" von G. F. Händel eingespielt. Aus diesem Werk stellen wir Ihnen die 3 Arien vor, die wir im letzten Sommer im Konzert mit den beiden Kollegen noch nicht gespielt haben. Dazu die Motette von W. A. Mozart "Exsultate, jubilate"- dieses Werk Mozarts haben wir ausgewählt, da es wie kaum ein anderes eine unmittelbare große Freude auszudrücken vermag, so erscheint es uns für die Wiederaufnahme der Konzertreihe als überaus passend.
Ergänzt werden die beiden Werke durch weitere herrliche Kompositionen aus Barock und Klassik, dazu nehmen wir Sie in den Moderationen mit in die Zeit und Welt der Komponisten und Textdichter.

RÜCKBLICK 2020

"Oktober"

25. Oktober 2020, 17 Uhr

St. Christophoruskirche, Reinhausen

Musik von F. Chopin, J. Brahms, R. Strauss

 

ARTHUR HORNIG, Solo-Cellist der Deutschen Oper Berlin

Eilika Wünsch, Sopran

Bernhard Wünsch, Klavier

 

auf dem Programm:

g-Moll Sonate von F. Chopin für Violoncello

aus "4 letzte Lieder" von R. Strauss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Meine Seele hört im Sehen"

11. Oktober 2020, 17 Uhr

(Wiederholungskonzert vom 23. August)

St. Christophoruskirche, Reinhausen

 

 

 

 

 

Raúl Teo Arias (Violine)

Johann-Sebastian Sommer (Violoncello)

Eilika Wünsch (Sopran)

Bernhard Wünsch (Klavier) 

 

"Meine Seele hört im Sehen" spielen wir zusammen mit den Kollegen Raúl Teo Arias (Stimmführer 2. Violinen der Bamberger Symphoniker) und dem Violoncellisten Johann-Sebastian Sommer (Göttinger Symphonie Orchester) wunderbare Musik von G. F. Händel, unter anderem aus dem Zyklus "Neun deutsche Arien".
Entstanden sind diese Arien in den Jahren 1724-1727. Arien, geschrieben für eine Solostimme, ein Melodieinstrument und Basso Continuo. Die stillen, empfindsamen Texte wurden von dem Hamburger Dichter Barthold Heinrich Brockes geschrieben. Auffällig ist, dass Händel, obgleich er zur Zeit der Entstehung dieses Zyklus schon einige Jahr in England lebte, diese Arien in seiner Muttersprache schrieb und auch später auf eine Übersetzung verzichtete.

 

Raúl Teo Arias
Stimmführer 2. Violine
Raúl Teo Arias, geboren in Mexiko-Stadt, wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet, dem Komponisten und Dirigenten Emmanuel Arias y Luna. Er studierte an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Kurt Guntner und Prof. Gerhart Hetzel (1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker). 1991 schloss er die Meisterklasse erfolgreich ab.
Als Solist spielte er mit den Münchner und den Bamberger Symphonikern sowie mit allen Symphonieorchestern Mexikos, außerdem gab er zahlreiche Solo-Konzerte in Japan, Südafrika, Ungarn, Frankreich, Portugal, Belgien, Spanien und Italien. 1990 war er Finalist beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Seit 1993 ist er bei den Bamberger Symphonikern als Stimmführer der 2. Violinen tätig. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielte er von 2002-2020 als Primarius des Bamberger Streichquartetts in zahlreichen Konzerten sämtliche Streichquartette aller Epochen. Als Solist gastierte er bei den Münchner Symphonikern, Bamberger Symphoniker und bei fast allen namhaften mexikanischen Orchestern unter anderen mit den Violinkonzerten von Sibelius, Dvorak, Mendelssohn, Arias y Luna, Bruch-Doppelkonzert etc. Bachs "musikaisches Opfer" nahm er mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von J. Nott für den Bayrischen Rundfunk auf. Im Mai 2017 debütierte er in Bankok als Solist beim Thailand Philharmonic Orchestra. Mit "Bambger Baroque nahm Raúl Teo Arias 2019 die Orgeltriosonaten von J. S. Bach auf CD auf, in einer Fasstung für Flöte, Violine, Viola da Gamba und Cembalo.

 

Johann – Sebastian Sommer, Violoncello,
studierte an den Musikhochschulen in Saarbrücken und Karlsruhe bei C. Kanngiesser, A. Dengler und M. Ostertag. Er war schon früh mehrfacher Preisträger bei Jugend Musiziert und studierte in den Meisterklassen bei G. Mantel, G. Hamann, F.-J. Sellheim, A. Noras und P. Tortelier. Bereits in den Studienjahren widmete er sich der Kammermusik (Streichquartett, Klaviertrio und Kammerorchester) mit zahlreichen Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen im europäischen Raum. Seit 1984 ist Johann-Sebastian Sommer Cellist des Göttinger Symphonieorchesters und gründete 1993 das Göttinger Kammerorchester und 1994 das Göttinger Klaviertrio. Weitere Ensembles, wie die Göttinger Violoncellisten und das Robert Schumann Ensemble Göttingen folgten. Die Mitwirkung bei Ton- und Videoaufnahmen sowie bei CD-Produktionen gehört ebenso zu seinen regelmäßigen Aufgaben wie die Durchführung und Teilnahme an Konzertreisen im In- und Ausland. Im Jahr 2014 konzertierte Johann-Sebastian Sommer an zweiundzwanzig Spielorten quer durch Deutschland mit einem Recital für Violoncello: „Hommage à Paul Tortelier“, zum 100. Geburtstag von Paul Tortelier. Im Jahr 2015 widmete sich Johann-Sebastian Sommer auf seinen Konzertreisen den Suiten von Johann Sebastian Bach, das Programm für 2016 stand ganz im Zeichen des Max-Reger-Jahrs.

"Der Hirt auf dem Felsen"

27. September 2020, 17 Uhr

St. Christophoruskirche, Reinhausen

romantische Musik für Klarinette, Sopran und Klavier

 

Sabine Grofmeier, Klarinette

Eilika Wünsch, Sopran

Bernhard Wünsch, Klavier

 

auf dem Programm:

"Fantasiestücke" op. 73 von Robert Schumann

"Der Hirt auf dem Felsen" D965 von Franz Schubert

und andere

"Meine Seele hört im Sehen"

23. August 2020, 17 Uhr

(St. Christophoruskirche, Reinhausen)

 

Raúl Teo Arias (Violine)

Johann-Sebastian Sommer (Violoncello)

Eilika Wünsch (Sopran)

Bernhard Wünsch (Klavier) 

 

"Meine Seele hört im Sehen" spielen wir zusammen mit den Kollegen Raúl Teo Arias (Stimmführer 2. Violinen der Bamberger Symphoniker) und dem Violoncellisten Johann-Sebastian Sommer (Göttinger Symphonie Orchester) wunderbare Musik von G. F. Händel, unter anderem aus dem Zyklus "Neun deutsche Arien".
Entstanden sind diese Arien in den Jahren 1724-1727. Arien, geschrieben für eine Solostimme, ein Melodieinstrument und Basso Continuo. Die stillen, empfindsamen Texte wurden von dem Hamburger Dichter Barthold Heinrich Brockes geschrieben. Auffällig ist, dass Händel, obgleich er zur Zeit der Entstehung dieses Zyklus schon einige Jahr in England lebte, diese Arien in seiner Muttersprache schrieb und auch später auf eine Übersetzung verzichtete.

 

Raúl Teo Arias
Stimmführer 2. Violine
Raúl Teo Arias, geboren in Mexiko-Stadt, wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet, dem Komponisten und Dirigenten Emmanuel Arias y Luna. Er studierte an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Kurt Guntner und Prof. Gerhart Hetzel (1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker). 1991 schloss er die Meisterklasse erfolgreich ab.
Als Solist spielte er mit den Münchner und den Bamberger Symphonikern sowie mit allen Symphonieorchestern Mexikos, außerdem gab er zahlreiche Solo-Konzerte in Japan, Südafrika, Ungarn, Frankreich, Portugal, Belgien, Spanien und Italien. 1990 war er Finalist beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Seit 1993 ist er bei den Bamberger Symphonikern als Stimmführer der 2. Violinen tätig. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielte er von 2002-2020 als Primarius des Bamberger Streichquartetts in zahlreichen Konzerten sämtliche Streichquartette aller Epochen. Als Solist gastierte er bei den Münchner Symphonikern, Bamberger Symphoniker und bei fast allen namhaften mexikanischen Orchestern unter anderen mit den Violinkonzerten von Sibelius, Dvorak, Mendelssohn, Arias y Luna, Bruch-Doppelkonzert etc. Bachs "musikaisches Opfer" nahm er mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von J. Nott für den Bayrischen Rundfunk auf. Im Mai 2017 debütierte er in Bankok als Solist beim Thailand Philharmonic Orchestra. Mit "Bambger Baroque nahm Raúl Teo Arias 2019 die Orgeltriosonaten von J. S. Bach auf CD auf, in einer Fasstung für Flöte, Violine, Viola da Gamba und Cembalo.

 

Johann – Sebastian Sommer, Violoncello,
studierte an den Musikhochschulen in Saarbrücken und Karlsruhe bei C. Kanngiesser, A. Dengler und M. Ostertag. Er war schon früh mehrfacher Preisträger bei Jugend Musiziert und studierte in den Meisterklassen bei G. Mantel, G. Hamann, F.-J. Sellheim, A. Noras und P. Tortelier. Bereits in den Studienjahren widmete er sich der Kammermusik (Streichquartett, Klaviertrio und Kammerorchester) mit zahlreichen Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen im europäischen Raum. Seit 1984 ist Johann-Sebastian Sommer Cellist des Göttinger Symphonieorchesters und gründete 1993 das Göttinger Kammerorchester und 1994 das Göttinger Klaviertrio. Weitere Ensembles, wie die Göttinger Violoncellisten und das Robert Schumann Ensemble Göttingen folgten. Die Mitwirkung bei Ton- und Videoaufnahmen sowie bei CD-Produktionen gehört ebenso zu seinen regelmäßigen Aufgaben wie die Durchführung und Teilnahme an Konzertreisen im In- und Ausland. Im Jahr 2014 konzertierte Johann-Sebastian Sommer an zweiundzwanzig Spielorten quer durch Deutschland mit einem Recital für Violoncello: „Hommage à Paul Tortelier“, zum 100. Geburtstag von Paul Tortelier. Im Jahr 2015 widmete sich Johann-Sebastian Sommer auf seinen Konzertreisen den Suiten von Johann Sebastian Bach, das Programm für 2016 stand ganz im Zeichen des Max-Reger-Jahrs.

 

 18. Juli 2020, 17 Uhr: Konzert in der St. Christophorus-Kirche Reinhausen

 

"An die ferne Geliebte" oder"von Höhen und Tiefen

 

Prof. STEFAN ADELMANN, Kontrabass (1. Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker)

Eilika Wünsch, Sopran

Bernhard Wünsch, Klavier

 

auf dem Programm:

Sonate e-Moll, op. 38 von Johannes Brahms

"An die ferne Geliebte" von L. v. Beethoven

Bearbeitungen für Kontrabass, Sopran und Klavier:

"Vokalise" von S. Rachmaninov

"Auf dem Strom" von F. Schubert

 

Seine Cellosonate in e-Moll komponierte Johannes Brahms in Ebernburg an der Nahe, während Clara Schumann am anderen Flussufer zur Kur war.

In diesem Konzert spielt der 1. Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker, Stefan Adelmann, diese Sonate auf dem Kontrabass - eine in der Aufführungspraxis sehr beliebte Variante.


Als sehr beeindruckend erleben Zuhörer das Instrument Solo-Kontrabass, wenngleich es auf Konzertpodien weitaus seltener zu finden ist als die verwandten kleineren Streichinstrumente. Der warme, weiche Klang des Kontrabasses ist im Konzert tatsächlich fühlbar und fasziniert auf eine ganz eigene Weise. Mit Stefan Adelmann wird dieser Abend zu einem wahren Genuss, er beherrscht sein Instrument über vier Oktaven und fasziniert mit einer Virtuosität, die man kaum von diesem mächtigen Instrument vermutet. Kombiniert mit der sich leicht und ausdrucksstark in höchste Höhen schwingende Sopranstimme von Eilika Wünsch kann das Publikum in einem Kammerkonzert mit 3 Musikern alle Höhen und Tiefen der Musik im wahrsten Sinne des Wortes erleben. Zur Abrundung des Programms spielen und singen Sopran und Kontrabass begleitet vom Klavier in eigenen Arrangements.
Bernhard Wünsch begleitet am Flügel und führt das Publikum in charmanter Weise durch den Abend.

 

 

 

ABGESAGT

13. April 2020 -  17 Uhr: STUDIOKONZERT

 

"Bach und Strauss am Ostermontag"

 

 

LUKAS DREYER, Violoncello

Eilika Wünsch (Sopran)
Bernhard Wünsch (Klavier)

 

 

aus dem Programm:
Suite BWV 1007 für Violoncello Solo
von J. S. Bach

Sonate für Violoncello und Klavier, op. 6
von R. Strauss
u.a.

 

 

Als Solocellist am Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera führte ihn der Weg nach seinem Studium in Frankfurt am Main, Budapest und Aachen nach Thüringen und Sachsen. Lukas Dreyer ist dort der Initiator und künstlerische Leiter verschiedener Projekte wie: Die 12 Thüringer Cellisten, der WGT Musik Kammer Leipzig und künstlerischer Leiter der Eichsfelder Domfestspiele. Internationale Bekanntheit erlangte der Leipziger Cellist schließlich mit dem Celloquartett quattrocelli.

ABGESAGT

18. April 2020, 17 Uhr: STUDIOKONZERT

 

"Abendempfindung"

 

SINA KLOKE (Klavier)

EILIKA WÜNSCH (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Moderation)

 

 

aus dem Programm:

W. A. Mozart: Sonate D-Dur KV 311, Lieder von Mozart

J. S. Bach Englische Suite Nr. 1 A-Dur, u. a.

 

Die in Detmold geborene Pianistin studierte zuletzt bei Prof. Pavel Gililov (Hochschule für Musik Köln) sowie bei Prof. Matti Raekallio (The Julliard School). Zusätzliche Impulse erhielt sie von Karl-Heinz Kämmerling, Dimitri Bashkirov, Emanuel Ax und Paul Badura-Skoda.

Anfang der Saison 2017/18 veröffentlichte Sina Kloke unter dem Titel 
„Enescu Piano Works“ ihr erstes Album beim Deutschen Label MDG. Diese Aufnahme ist dem Werk George Enescus gewidmet und umfasst neben dessen 2. Suite für Klavier die „Pièces Impromptues“. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst zudem diverse Lieder und Lieder Zyklen.

 

Die Englischen Suiten“ ist der Name einer populären Sammlung von sechs virtuosen Suiten für Cembalo von Johann Sebastian Bach. Ebenso virtuos und mitreißend ist die Klaviersonate KV 311 von W. A. Mozart, in ihren spielfreudigen, teils orchestralen Passagen sind Gesten der so genannten Mannheimer Sinfonik erkennbar. Das brillante Konzertstück überrascht durch eine eingeschobene Kadenz.

 

 

 

Sonntag, 17. Mai 2020 - 19 Uhr: STUDIOKONZERT

"... aus Märchen und Phantasiewelten" - Balladen von Carl Loewe 

KS Prof. ROLAND SCHUBERT (Bass)
EILIKA WÜNSCH (Sopran)
am Flügel: BERNHARD WÜNSCH

Carl Loewe hat das Kunstlied zur „Ballade“ erweitert und so mehr Raum für eine anschauliche Schilderung mit sehr bildhafter Tonmalerei geschaffen. Die eindringlichen Charakterisierungen von Gestalten, Geschichten sind ein Hauptmerkmal von Loewes Balladen. Neben verschiedenen Schauplätzen aus Sagen und Märchen finden Alltagsbilder ebenso ihren Platz. Auf faszinierende Weise verbindet Carl Loewe Phantasiewelten mit Genrebildern seiner Zeit - mal unheimlich, mal verspielt dann wieder urkomisch humorvoll. Duette für Sopran und Bass von Max Reger, Walther Abt u.a. runden dieses Programm ab.

Der Bassist Roland Schubert wurde 1989 an das Opernhaus Leipzig engagiert, wo er mittlerweile seit über 30 Jahren singt. Von 1991 bis 2001 war er Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Wien, danach wechselte er an die Deutsche Oper Berlin. Mehr als 120 Partien hat er bereits gesungen und arbeitete mit führenden Dirigenten und Regisseuren an namhaften Bühnen zusammen, wie den Staatsopern München, Hamburg, Berlin, Wien, der Semperoper Dresden, Volksoper Wien, Mailänder Scala, der Oper Seoul u.a.. Als Konzertsänger konzertierte er mit den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Bachorchester Leipzig, dem Bayerischen Rundfunk-orchester München und dem „Orchestra dell‘Accademia Santa Cecilia“ Roma, unter Dirigenten wie R. Muti, Z. Mehta, H. Stein, L. Yehudi Menuhin, F. Luisi, Ch. Thielemann, und vielen anderen. Im Jahre 2001 wurde ihm der Ehrentitel "Kammersänger" verliehen. Zahlreiche Rundfunk - und CD-Einspielungen sowie Mitwirkungen bei Fernsehproduktionen runden seine Tätigkeit ab. Seit 2004 hat er eine ordentliche Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig inne, wo er auch Studien-Dekan ist. Roland Schubert gibt weltweit Meisterkurse.
An diesem Abend der "Karlstadter Kammerkonzerte" erleben Sie diesen großen Solisten sehr direkt und publikumsnah.

Prof. Schubert ist ein sehr warmherziger Mensch, der das Publikum mit feinem Humor aber auch mit Güte und freudigem Engagement durch die Konzerte führt.

ABGESAGT 

13. Juni 2020, 19 Uhr: STUDIOKONZERT

  

 

"Bach und Rilke"

 

STEPHAN KNIES (Violine und Viola, sowie Rezitation)

EILIKA WÜNSCH (Sopran), am Flügel: BERNHARD WÜNSCH

 

Vor fast 20 Jahren entwickelte der Schauspieler und Musiker Stephan Knies ein Soloprogramm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Rainer Maria Rilke. Noch heute, bei der Wiederaufnahme des Programms staunt Knies immer wieder, wie sich die Werke wechselwirkend ergänzen, obgleich 200 Jahre zwischen ihnen liegen. Im Musikhaus rezitiert und spielt er aus den Duineser Elegien von Rilke und Bachs Solosonaten für Violine. Stephan Knies studierte Violine und Dirigieren in Würzburg und Dublin, spielt im Netherlands Symphony Orchestra, Enschede und ist mit dem Klaviertrio MusicATre unterwegs. Engagements als Schauspieler oder Theaterkomponist belegen, wie sehr ihn immer wieder die Verbindung von Musik und Wort interessiert. „Beim Studium der Duineser Elegien ist mir aufgefallen, dass der dramaturgische Verlauf des Gedichtzyklus fast gleich ist mit dem der Sonate, die ich gerade geübt hatte. So kam die Idee, das mal zusammen zu probieren“, erklärt Knies sein Programm. Im zweiten Teil des Konzert wechselt er dann das Instrument, musiziert mit Eilika und Bernhard Wünsch zusammen Werke für Bratsche, Sopran und Klavier.

 

 

11. Juli 2020, 19:30 Uhr: KONZERT in "St. Christophorus" auf dem Kirchberg Gleichen

mit Streicherensemble der Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Bernhard Wünsch

 

Solisten: Eilika Wünsch (Sopran) & Raul Teo Arias (Violine)

 

Auf dem Programm: Werke von W. A. Mozart, P. Tschaikowski und anderen.

Ausführliches Programm folgt in Kürze.

 

ABGESAGT

12. Juli 2020, 11 Uhr - Matinée im MUSIKHAUS am Bielstein

 

mit

Raúl Teo Arias, Violine

Stimmführer 2. Violine, Bamberger Symphoniker

 

Raúl Teo Arias, geboren in Mexiko-Stadt, wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet, dem Komponisten und Dirigenten Emmanuel Arias y Luna. Er studierte an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Kurt Guntner und Prof. Gerhart Hetzel (1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker).

Als Solist spielte er mit den Münchner und den Bamberger Symphonikern sowie mit allen Symphonieorchestern Mexikos, außerdem gab er zahlreiche Solo-Konzerte in Japan, Südafrika, Ungarn, Frankreich, Portugal, Belgien, Spanien und Italien. 1990 war er Finalist beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Seit 2002 ist er Primarius des Bamberger Streichquartetts. Seit 1993 ist er bei den Bamberger Symphonikern als Stimmführer der 2. Violinen tätig.

 

 

 

 

 

 

07. März 2020 -  17 Uhr

 

un rêve fantastique... oder

Zwei Dirigenten am Klavier“

 

 

MICHAEL PREISER (Klavier)
Eilika Wünsch (Sopran)
Bernhard Wünsch (Klavier)

 
aus dem Programm:

Gabriel Fauré:    Nocturne Nr. 6 Des-Dur op. 63
                           Nocturne Nr. 7 cis-Moll op.74
                           Nocturne Nr. 13 h-Moll op. 119
C. Franck: Prélude, Choral et Fugue
Maurice Ravel: "Ma mere l´oye" (Klavier zu vier Händen)
Lieder von Franz Liszt und G. Fauré

Das Besondere an diesem Abend ist, dass zwei Pianisten im Wechsel die Lieder begleiten und 4-händig spielen, die auch als Dirigenten tätig sind. Der Blick auf den Notentext und die Klanggebung am Flügel ist bei Dirigenten naturgemäß anders als bei "reinen" Pianisten, so erwartet das Publikum ein orchestral geprägter Klavierklang mit 2 und 4 Händen.

“In der Klaviermusik ist kein Platz für Firlefanz“, schrieb Gabriel Fauré seiner Frau Marie 1910. Von der ersten Nocturne bis zur letzten vergehen 50 Jahre, und doch blieb Fauré sich und seinem Stil treu, so verzichtet er meist auf allzu extreme Virtuosität und verlässt sich darauf, durch warme Tonarten und einfühlsame Melodien zu überzeugen.

Der Pianist und Dirigent Michael Preiser, geboren 1973 in Erlangen, machte sich neben seinen rein pianistischen Qualitäten sich vor allem durch ungewöhnliche Programme und sein besonderes Engagement für zu Unrecht vernachlässigte Komponisten und Werke einen Namen. So finden sich in seinem Repertoire – neben den „Klassikern“ - etwa Kompositionen von Max Reger, Nicolaj Medtner, Guillaume Lekeu, Kaikhosru Sorabji, Wilhelm Furtwängler oder Karol Szymanowski, mit denen Preiser in zahlreichen Konzerten u.a. in London (St.-Martin’s-in-the-Fields), Luxembourg (Théâtre National), in der Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, beim 1. Hessisch-Russischen Kulturfestival (1. Klavierkonzert von N. Medtner), bei den Rathauskonzerten Münster, den „Integralkonzerten“ Recklinghausen (Medtner- Portrait), beim Klavierfestival Ruhr u.v.a. zu Gast war. Als Dirigent machte Michael Preiser erstmals im Oktober 2004 auf sich aufmerksam, als er u.a. in der Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld das Deutsche Requiem von Johannes Brahms dirigierte. Zwischen 2005 und 2013 war er Leiter des Oratorienchores der Westfälischen Wilhelms Universität Münster und des „Konzertchor Bielefeld“wechselte. Preiser war des Weiteren als Assistent des künstlerischen Leiters bei den „Loreley-Festspielen“, sowie projektweise am Théâtre National Du Luxembourg, dem Aalto-Theater Essen, dem Dortmunder Theater, dem Stadttheater Gießen, den Städtischen Bühnen Münster sowie am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen tätig. Seit September 2010 arbeitet Preiser u.a. am Theater Krefeld/ Mönchengladbach  als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung und hat dort zahlreiche eigene Produktionen geleitet sowie Dirigate von Opern wie "Katja Kabanowa", "Boris Godunow", "Der Konsul", "Orfeo ed Euridice", "Orpheus in der Unterwelt" u.v.a. übernommen. Seit Sommer 2012 ist er künstlerischer Leiter des Niederrheinischen Kammerorchesters Moers, seit 2018 zusätzlich vom Niederrheinischen Konzertchor. Für seine Interpretationen der Musik Max Regers wurde Preiser im September 2005 mit dem 2. Preis beim Internationalen Max-Reger-Wettbewerb 2005 ausgezeichnet. Eine CD-Einspielung mit Werken von Nikolaj Medtner und Sergej Rachmaninow ist im selben Monat bei ars musici erschienen. In zwei weiteren CD-Einspielungen hat er sich um vergessene Musik der Frühklassik verdient gemacht: In "Sol nascente" und"Dolci affetti" stellt er gemeinsam mit der Koloratursopranistin Charlotte Schäfer und der Neuen Düsseldorfer Hofmusik bzw. concerto con anima Opernarien von Traetta, Jommelli, Galuppi Sarti, Mysliveček u.a. vor, die Preiser eigens für diese Produktion nach alten Handschriften neu ediert hat.

 

08. Februar 2020, 17 Uhr

"...und ewig blauen licht die Fernen"

ein Mahler-Abend

 

PROF. CLEMENS MORGENTHALER, Bass-Bariton 

EILIKA WÜNSCH (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

Prof. Clemens Morgenthaler studierte an den Musikhochschulen Freiburg und Basel Kirchenmusik und Gesang (Konzertdiplom mit Auszeichnung). Prägende Lehrer waren u.a. Kurt Widmer und Rudolf Piernay (Meisterkurse). Er ist Gewinner, Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe. Konzerte in ganz Europa und den USA, Opernengagements und Rundfunkaufnahmen, bei denen er mit renommierten Pianisten, Orchestern, Dirigenten und Regisseuren zusammenarbeitete, prägen seine künstlerische Tätigkeit. Er lehrt Gesang an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2010 ist Clemens Morgenthaler Professor für Gesang an der Hochschule Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Prof. Clemens Morgenthaler singt in diesem Konzert im Wechsel „... und ewig blauen licht die Fernen...“ ein Mahler-Abend mit Eilika Wünsch die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler nach Texten von Friedrich Rückert. Weiterhin erklingen ausgewählte Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ und dem „Lied von der Erde“, wie immer auch in eigens für dieses Programm eingerichteten Versionen

 

04. Januar 2020, 17 Uhr

Neujahrskonzert

mit Peter Rosenberg

 

PETER ROSENBERG, Violine, war der langjährige 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker

EILIKA WÜNSCH (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

Die Bamberger Symphoniker zählen zu den „top 5“ Spitzen-orchestern Deutschlands. Von 1993 bis 1998 war er neben seiner Konzertmeistertätigkeit auch Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Aachen. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen bei deutschen Sendern liegt eine Aufnahme sämtlicher Violinkonzerte von Ernst Krenek mit den Bamberger Symphonikern unter Florian Merz beim Label Koch-Schwann vor und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er konzertierte weltweit unter Dirigenten wie H. Blomstedt, E. Jochum, H. Stein, C. M. Giulini, G. Sinopoli, G. Dudamel, A. Nelsons und J. Nott.

Aus dem Programm: J. S. Bach: Sonate für Violine Solo BWV 1003, Werke von Brahms / Schumann für Gesang, Violine, Klavier

 

 

20. Dezember, 17 Uhr

 

 

"Wartet, nur wartet!“ 

Lieder und Instrumentalwerke zur Weihnacht

 

 

 

JOHANN-SEBASTIAN SOMMER 

(Violoncello)

EILIKA (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

 

 

 

Mit einem weiten Bogen von Advents- und Weihnachtsliedern erzählen die Künstler die Weihnachtsgeschichte, indem sie stimmungsvoll beliebte, traditionelle Lieder neben Kunstliedern zur Weihnacht von Hugo Wolf, Max Reger, Karol Szymanowski (u. a.) und Instrumentalstücken im Wechsel erklingen lassen. Johann-Sebastian Sommer spielt die Suite Nr. 5 in c-Moll für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach. So findet sich für jeden ein Stück Weihnacht in diesem Programm. Manche Stücke sind arrangiert als Duette für Cello und Sopran. Der warme, weiche Klang des Violoncellos ist ideal für die Farben die Lieder, es fungiert gleichermaßen als Begleiter oder als Solist. Kurze, verbindende Texte runden diese besondere Weihnachtsgeschichte ab.

Schon in den Studienjahren widmete sich der Cellist J.-S. Sommer der Kammermusik (Solo, Streichquartett, Klaviertrio und Kammerorchester) mit zahlreichen Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen im europäischen Raum. Die sechs Suiten J. S. Bachs gehören zu den meist gespielten Werken der Sololiteratur in Konzerten und stellen technisch und musikalisch höchste Anforderungen.

 

23. November 2019, 17 Uhr: KONZERT

 

Franz Schubert "Winterreise“

...vielleicht doch ein Politkrimi?

 

Gäste: HANS-HENNING VATER, Violine (Konzertmeister Göttinger Barockorchester) & STEFAN ADELMANN, Kontrabass (Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker)



Eilika Wünsch, Sopran und Bernhard Wünsch, Klavier

 

Wussten Sie, dass Franz Schubert im Gefängnis saß? Dass er von Geheimpolizisten und Spitzeln überwacht wurde? Dass er sich die Texte der Winterreise aus einer im damaligen Wien verbotenen Zeitschrift, deren Lesen bereits unter Strafe stand, besorgte? - Er schrieb in vielen Briefen von Einsamkeit und dass „er allein mit in seinem Zimmer ausharren“ musste.

Die Liedfolge der „Winterreise“ wird in dieser Interpretation mit aktuellen Texten, die sich auf Freiheit, Zensur und Überwachung beziehen sowie Ausschnitten aus Heinrich Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ verwoben. So entsteht ein ganz neues Bild dieses seit vielen Jahren so populären Werkes, das weit über die unglückliche Liebesgeschichte hinaus weist. Diese Rezeption ist musikgeschichtlich seit geraumer Zeit aktuell und wird mehr und mehr als die eigentliche Botschaft dieses meistgespielten Liedzyklus gesehen.

Wir besetzen in dieser Version zusätzlich eine Violine und einen Kontrabass um die gegensätzlichen Farben dieser Musik noch besser ausleuchten und hervorheben zu können. Mit dem Konzertmeister des Göttinger Barockorchesters, Hans-Henning Vater, und dem Solo-Kontrabassisten der Bamberger Symphoniker, Stefan Adelmann, haben wir exzellente und hoch erfahrene Musiker gewinnen können, deren Interpretation der Schubert'schen Musik der ihm so wichtigen politischen Tiefe seiner Werke auch gerecht werden kann.

Schuberts „Winterreise“, Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ - ist die Reaktion von Künstlern auf die Karlsbader Beschlüsse und die darauf folgende Bespitzelung, auf Zensur und Einschränkung, welche das Leben der Bürger ganz unmittelbar traf. Wie viel Freiheit steht einem Menschen zu? Was geschieht mit uns, wenn wir uns unserer Freiheit beraubt sehen? Das ist die „Winterreise“, ein Aufschrei, ein Hilferuf! Und, zum Schluss des Zyklus, Resignation oder Aufbruch?

 

 

19. Oktober, 17 Uhr: KONZERT

CHOPIN und LISZT – die Grandiosen

Gast: ANDREA CAPECCI (Klavier)

EILIKA (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

Klavierwerke und Lieder von F. Chopin - Bearbeitungen Chopin´scher Lieder von F. Liszt für Klavier-Solo

 

Er begeisterte "... mit Werken von Chopin und Debussy durch seine künstlerische Reife, musikalische Intelligenz, technische Überlegenheit und seinen Farbenreichtum..." (Hessischer Rundfunk). 2009 verlieh ihm die Jury des DAAD-Wettbewerb einstimmig den ersten Preis. Der Pianist konzertiert regelmäßig als Solist bei wichtigen Festivals und Konzertreihen in Europa und mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Nach dem großartigen Klavierabend im April freuen wir uns sehr auf einen erneuten Auftritt dieses überragenden Pianisten, der diesmal u.a. die berühmte Ballade g-Moll von F. Chopin spielen wird.

Um Raritäten handelt es sich bei den 17 Polnischen Liedern, die Chopin im Verlauf von knapp zwei Jahrzehnten auf damals aktuelle romantische Gedichte komponiert und gesammelt als sein op. 74 herausgegeben hat. Es sind stilistisch sehr unterschiedlichen Vertonungen, deren Spannweite vom launigen Gesellschaftslied bis zur Rhapsodie, von der balladenartigen Dumka bis zur lyrischen Romanze reicht. Ergänzt werden die Lieder von Bearbeitungen Chopin´scher Lieder von F. Liszt für Klavier-Solo.

 

KONZERT 20. September, 20 Uhr

 

Lukas Dreyer spielt u.a. die Suite für Violoncello solo d-Moll von Johann Sebastian Bach.

 

Als Solocellist am Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera führte ihn der Weg nach seinem Studium in Frankfurt am Main, Budapest und Aachen nach Thüringen und Sachsen. Lukas Dreyer ist dort der Initiator und künstlerische Leiter verschiedener Projekte wie: Die 12 Thüringer Cellisten, der WGT Musik Kammer Leipzig und künstlerischer Leiter der Eichsfelder Domfestspiele. Internationale Bekanntheit erlangte der Leipziger Cellist schließlich mit dem Celloquartett quattrocelli.

 

 

 

 

  "Stunde der Musik“

Carl Loewe „Balladen“,

Duette für Sopran und Bass von M. Reger, F. Abt und R. Schumann

 

 

 

 

KS Prof. ROLAND SCHUBERT (Bass),

EILIKA WÜNSCH (Sopran)

am Flügel: Prof. HEIKO REINTZSCH & BERNHARD WÜNSCH

 

 

Carl Loewe hat das Kunstlied zur „Ballade“ erweitert und so mehr Raum für eine anschauliche Schilderung mit sehr bildhafter Tonmalerei geschaffen. Die eindringlichen Charakterisierungen von Gestalten, Geschichten sind ein Hauptmerkmal von Loewes Balladen. Neben verschiedenen Schauplätzen aus Sagen und Märchen finden Alltagsbilder ebenso ihren Platz. Auf faszinierende Weise verbindet Carl Loewe Phantasiewelten mit Genrebildern seiner Zeit - mal unheimlich, mal verspielt dann wieder urkomisch humorvoll.

 

Der Bassist Roland Schubert wurde 1989 an das Opernhaus Leipzig engagiert, wo er mittlerweile seit über 30 Jahren singt. Von 1991 bis 2001 war er Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Wien, danach wechselte er an die Deutsche Oper Berlin. Mehr als 120 Partien hat er bereits gesungen und arbeitete mit führenden Dirigenten und Regisseuren an namhaften Bühnen zusammen, wie den Staatsopern München, Hamburg, Berlin, Wien, der Semperoper Dresden, Volksoper Wien, Mailänder Scala, der Oper Seoul u.a.. Als Konzertsänger konzertierte er mit den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Bachorchester Leipzig, dem Bayerischen Rundfunk-orchester München und dem „Orchestra dell‘Accademia Santa Cecilia“ Roma, unter Dirigenten wie R. Muti, Z. Mehta, H. Stein, L. Yehudi Menuhin, F. Luisi, Ch. Thielemann, und vielen anderen. Im Jahre 2001 wurde ihm der Ehrentitel "Kammersänger" verliehen. Zahlreiche Rundfunk - und CD-Einspielungen sowie Mitwirkungen bei Fernsehproduktionen runden seine Tätigkeit ab. Seit 2004 hat er eine ordentliche Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig inne, wo er auch Studien-Dekan ist. Roland Schubert gibt weltweit Meisterkurse.

In der „Stunde der Musik“ erleben Sie diesen großen Solisten sehr direkt und publikumsnah. Das Programm wird noch bekannt gegeben.

 

 

  

31. August, 19 Uhr: KONZERT

 

Gast: PETER ROSENBERG (Violine),

der langjährige 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker

EILIKA (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

 

 

aus: Johann Sebastian Bach Sonaten und Partiten für Violine Solo

Lieder von J. Brahms, R. Schumann u.a. bearbeitet für Sopran, Violine und Klavier

 

 

Die Bamberger Symphoniker zählen zu den „top 5“ Spitzen-orchestern Deutschlands. Peter Rosenberg, geboren in Klausenburg (Cluj) / Rumänien, war von 1982 bis 2015 erster Konzertmeister dieses Weltklasseorchesters. Er studierte an der Rubin-Musikakademie in Tel Aviv/ Israel und bei Saschko Gawriloff an der Folkwang Hochschule Essen, ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (Deutscher Musikwettbewerb Bonn und ARD Musikwettbewerb München 1970 – dort im Duo Violine/ Klavier mit Bruder Gabriel Rosenberg. Von 1993 bis 1998 war er neben seiner Konzertmeistertätigkeit auch Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Aachen. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen bei deutschen Sendern liegt eine Aufnahme sämtlicher Violinkonzerte von Ernst Krenek mit den Bamberger Symphonikern unter Florian Merz beim Label Koch-Schwann vor und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er konzertierte weltweit unter Dirigenten wie H. Blomstedt, E. Jochum, H. Stein, C. M. Giulini, G. Sinopoli, G. Dudamel, A. Nelsons und J. Nott.

 

Johann Sebastian Bachs Zyklus von je drei Sonaten und Partiten für Violine solo stellt zweifellos einen Höhepunkt der abendländischen Violinmusik dar. Sowohl in spiel- als auch in kompositionstechnischer Hinsicht setzten die Werke neue Maßstäbe und schauten weit in die Zukunft hinaus. Es ist aber auch sehr empfindsame, persönliche Musik mit enormer Tiefe, so teilt sich z. B. Bachs Trauer um seine Frau Barbara in der Sonate a-Moll sehr unvermittelt mit. Liedbearbeitungen für Sopran, Violine und Klavier runden diesen Konzertabend ab.

 

 

 

 14. Juni, 20 Uhr: KONZERT

 

MUSICA MARE
Das Meer auf schwarz-weißen Tasten


Gäste:
ULRIKE MAI (Klavier) und LUTZ GERLACH (Klavier)

Eilika (Sopran) und Bernhard Wünsch (Klavier)

 

 

Die beiden Pianisten Ulrike Mai und Lutz Gerlach bringen in diesem besonderen Konzertabend das Meer auf schwarz-weißen Tasten mit nach Gleichen. Die Künstler leben direkt an der Ostseeküste in Ahrenshoop, so spielt der Klang der Wellen in ihrem Leben eine ganz besondere Rolle. Die klassische Pianistin Ulrike Mai ist heute eine der renommiertesten Künstlerinnen ihres Genres im norddeutschen Raum. Bekannt ist sie auch für ihre Vorliebe zu unbekannteren Komponisten wie Ernest Bloch. Dessen dreisätzigen Werk "Poems of the Sea" Titel ihrer aktuellen Solo-CD ist, welche NDR-Kultur jüngst vorgestellte. Ihr musikalischer Partner Lutz Gerlach veröffentlichte mittlerweile mehr als 50 CD-Produktionen und Notenbände mit eigenen Projekten. Die Fachzeitung PianoNews bezeichnete ihn als "jazzbeeinflussten Romantiker, der sein Publikum in andere Klangwelten entführt". Über seine Arbeit als Komponist berichtete der NDR ebenfalls in mehreren Fernsehbeiträgen. Es erklingen (solo und vierhändig) Werke von Debussy, McDowell, Bloch und Gerlach. Zum Höhepunkt des Abends werden die beiden Pianisten mit ihren Gastgebern Eilika und Bernhard Wünsch zusammen musizieren und sogar sechshändig mit Bernhard Wünsch am Flügel zu erleben sein.

 

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"Im wunderschönen Monat Mai"

 

11. Mai, 19 Uhr: KONZERT

 

Poème“ op. 25 E. Chausson

„Dichterliebe“ op. 48 R. Schumann

 

Gast: ANNE-CLAUDIA RENZ (Violine)

Eilika und Bernhard Wünsch

 

 

Die Doppelbödigkeit der Gedichte Heinrich Heines erfährt in den Kompositionen der „Dichterliebe“ auf höchst differenzierte Art und Weise ein echtes musikalisches Pendant, wenn Robert Schumann dem inneren Sinn und dem eben „Nicht-Gesagten“ der Heine'schen Texte musikalisch auf unglaublich fesselnde Art nachspürt. Tief empfundene Spannung zwischen „innerer“ und „äußerer“ „Wirklichkeit“ tritt geradezu plastisch an den Zuhörer heran und lässt erahnen, wie leicht man sich selbst verlieren kann in der Komplexität der eigenen Zerrissenheit, zwischen hier und jetzt, den hoffnungsvollen, der Wirklichkeit entfliehenden Träumen der Seele und dem sehnsüchtig-leidvollen Erkennen eines liebenden Herzens. Musik und Text erwachen so bildgewaltig in diesen Liedern, dass sie uns bis in den Grund des Herzens bewegen, anrühren und erschüttern. Umrahmt wird dieser berühmte Liedzyklus von Musik für Violine und Klavier, die die Welt der Poesie und der Liebe zum Thema hat: Neben dem sinnlichen und doch leidenschaftlich virtuosen „Poème“ von E. Chausson auch die "Träumerei" von Robert Schumann in einer eigenen Bearbeitung für Gesang(Vocalise), Violine und Klavier sowie die "Vocalise" von S. Rachmaninov.

 

 

Musik, die Wort hält 

 

22. April, 19 Uhr: KONZERT

Teilerlös an die Stiftung „roterkeil Deutschland e. V.“

 

MOZART am Ostermontag“

 

Gast: Anton Säckl (Klarinette)

Eilika Wünsch (Sopran) und Bernhard Wünsch (Klavier)

 

Das Programm ist ausschließlich Werken Mozarts gewidmet. Im Mittelpunkt stehen drei besondere Kompositionen: Die Konzertarie KV 416, die Virtuosität, schwindelerregende stimmliche Höhenflüge und Empfindsamkeit in sich vereint, der weltberühmte 2. Satz (Adagio) des Klarinettenkonzertes A Dur, der mit seiner allem irdischen enthobenen Melodie auch in ganz besonderen Momenten großer Filme Verwendung fand (z.B. „Out of Africa“), und die Klaviersonate B-Dur KV 333, die im Verlauf immer mehr in ein kleines Klavierkonzert übergeht. Ein durch weitere wunderbare Werke Mozarts ergänztes, farbenreiches, beseeltes und mitreißendes Programm, mit der Fülle der Leichtigkeit und Verspieltheit, welche den Charakter der Musik Mozarts ausmacht wie bei keinem anderen Komponisten. Eilika (Sopran) und Bernhard Wünsch (am Steinway-Flügel) haben für dieses Konzert den in Göttingen lebenden Klarinettisten Anton Säckl eingeladen. Gemeinsam werden sie hochvirtouse Arien von Mozart musizieren, die dieser für Sopran und einen solistisch gleichberechtigten Instrumentalpart schrieb.

Ein Teilerlös aus dem Ticketverkauf geht an die Stiftung „roterkeil Deutschland e.V.“.

 

 

06. April, 17 Uhr Konzert

Klavierabend

mit dem italienischen Pianisten

Andrea Capecci

 

"Andrea Capecci eroberte mit seiner Virtuosität die Herzen der Musikliebhaber im Sturm."

(Bad Vilbeler Neue Presse)

 

 

Programm

F.Liszt          Sonetto 47 del Petrarca “Benedetto sia 'l giorno”

(1811-1886) Sonetto 104 del Petrarca “Pace non trovo” (aus der “Deuxième Année de Pélerinage”)


C.Debussy   ”General Lavine” - excentric

(1862-1918)  La puerta del vino

                     Ondine

                     Hommage à S. Pickwick Esq. P.P.M.P.C.

                     Feux d'artifice (aus dem “2me Livre de Préludes”)
*Pause*


D.Scarlatti     Sonata K 33

(1685-1753)  Sonata K 175

                      Sonata K 39


F.Chopin       2 Nocturnes op.48

(1810-1849)  Andantino - Lento – Doppio movimento
                     Grande Polonaise brillante précedèe d'un Andante Spianato op.22

 

Andrea Capecci begeisterte "... mit Werken von Chopin und Debussy durch seine künstlerische Reife, musikalische Intelligenz, technische Überlegenheit und seinen Farbenreichtum..."

So kommentierte der Hessische Rundfunk seinen Auftritt 2009 beim DAAD-Wettbewerb in Frankfurt, wo die Jury ihm den ersten Preis einstimmig verleiht.

 

Der Pianist konzertiert regelmäßig als Solist bei wichtigen Festivals und Konzertreihen in Europa. Konzerte führten ihn in die Alte Oper Frankfurt und den Sendesaal des Hessischen Rundfunks, in das Kloster Eberbach beim Rheingau-Musik-Festival.

 

Er spielt regelmäßig mit Orchestern wie HR-Sinfonieorchester, Frankfurter Museumsorchester und der Polnischen Kammerphilharmonie und arbeitet mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Lucas Vis, Hans Drewanz, Sebastian Weigle, Alexander Liebreich, Wojciech Rajski und Howard Griffiths.