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Herzlichen Dank an die Presse, das Göttingern Tageblatt und an das Kulturbüro Göttingen für die Veröffentlichungen und Konzerthinweise!

 

 

Auszug Konzertkritik "Ein klangschönes Feuerwerk" Neujahrskonzert am 04. Januar mit Peter Rosenberg (der langj. 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker)

"(...) Mit Sopranistin Eilika Wünsch lässt sich wunderbar schwärmen, wenn die Stimme sich in jauchzende Höhenflüge begibt und dabei von Bernhard Wünsch am Flügel ebenso beschwingt wird wie von Peter Rosenberg und seiner Violine. Auch Händels Widmung für die „flammende Rose“ entfaltet ganz im Sinne des barocken Naturdichters ihre „bezaubernde Pracht“ wie eine musikalische Hymne, die der Natur und ihrem Schöpfer huldigt. Ein musikalisches Feuerwerk hatten Eilika und Bernhard Wünsch für ihr Neujahrskonzert mit dem langjährigen 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker angekündigt. Mit zwei Partiten von Johann Sebastian Bach hatte Peter Rosenberg bereits bei seinem ersten Gastspiel in Reinhausen das Publikum tief bewegt. In Bachs a-Moll Violinsonate schöpft er nun aus einem kontemplativen Feuerwerk in seinen reflektierenden Dimensionen. (...) Im Allegro darf die Violine in einem Kosmos von Arpeggien und gebrochenen Akkorden auch in den schönsten Verzierungen virtuos funkeln, die Herzen der Zuhörer bestürmen und sie tief bewegen. Nach diesem existentiellen barocken Schauspiel wird es wieder sehnsuchtsvoll beschwingt. Zunächst mit einem Lied von Johannes Brahms über die „Gestillte Sehnsucht“ und dann auch mit Franz Liszts schwärmerischer Fantasie „O Lieb“ über ein Gedicht von Ferdinand Freiligrath, das er mit der Melodie seines berühmten „Liebestraum“ verwebte. Eingebettet in die romantischen Herzund Sehnsuchtsseufzer bezaubert der Sopran von Eilika Wünsch auch ohne Worte, wenn in der „Vocalise“ von Sergej Rachmanninoff die Töne wie in einer luftigen Klangwolke atmen und fließen. Ein fast schon artistisches Feuerwerk entzündet Peter Rosenberg mit den leidenschaftlich aufrührenden Bildern in der Sonate für Violine von Eugène Ysaÿe. Das virtuose Funkeln hält an, wenn sich der Geiger in Niccolò Paganinis Capricen für Violine solo einer abenteuerlichen Herausforderung widmet. Der Musiker scheint diese Herausforderung zu genießen, während den faszinierten Zuhörern bisweilen der Atem stockt. Gemeinsam schweben Sopran, Geige und Flügel „wie auf Engelschwingen“ in den Liedern von Richard Strauß und seinen musikalischen Gefühlsstürmen. Zum Konzertfinale herrscht dann auch Champagnerlaune. Mit dieser herrlich prickelnden Zugabe, die Eilika Wünsch dem Publikum zur Champagnerarie aus Guiseppe Verdi Oper „La Traviata“ kredenzt und mit der Aussicht auf weitere musikalische Feuerwerke im Musikhaus am Bielstein." (Rezension, Kulturbüro, T. Fibiger, 09. Jan. 2020)

Konzertkritik vom Konzert am 19. Oktober CHOPIN un LISZT - die Grandiosen

 

 

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